TRIMONDI ONLINE MAGAZIN

Kritische und Kreative Kultur Debatte

 

HOME | INHALT | LAMAISMUS

 

 

 

Kriege, Endzeitschlachten und Weltuntergänge im Lamaismus

 

Buddha gegen Allah

 

Bisher haben wir noch nicht erwähnt, wer genau im buddhistischen Armageddon-Krieg die Gegner des zornigen Raddrehers, Rudra Chakrin, sind. Der Kalachakra Text gibt folgende Auskunft darüber: „Adam, Noah, Abraham und die fünf anderen – Moses, Jesus, der im weißen Gewand, Mohammed und der Mahdi – ausgestattet mit tamas, stammen von der asura-naga Kaste. Der Achte wird der Geblendete sein. Der Siebente wird offenkundig in die Stadt Bagdad kommen im Lande Mekka, der Platz in der Welt, wo ein Teil der Asura-(Kaste) die Gestalt der machtvollen, gnadenlosen mlecchas annehmen wird.“ (Shri Kalachakra I: 154) Genannt werden somit die wichtigsten Repräsentanten aller drei monotheistischen Religionen  Adam, Noah, Abraham, Moses, Jesus, Mani, Mohammed und der Mahdi, die allesamt der Familie der dämonischen Schlangen“ angehören. (1) 

 

Klar und eindeutig prophezeit das Kalachakra-Tantra einen apokalyptischen Krieg zwischen dem islamischen und buddhistischen Kulturkreis. Buddhisten kämpfen gegen Muslime, die im Text als mleccha bezeichnet werden. Der Begriff stammt aus vor-islamischen und bedeutet „Barbaren“, nach der islamischen Invasion Indiens wird daraus „Einwohner Mekkas“. In „Mekka“ – sagt das Kalachakra-Tantra – lebt das „machtvolle, gnadenlose Idol der Barbaren, die dämonische Inkarnation“. (Shri Kalachakra I. 154).  Verstreut über den ganzen Text werden immer wieder Verweise auf die Religion Mohammeds gemacht wie zum Beispiel die Beschneidung der Männer, der Schleier der Frauen, die rituelle Schlachtung von Tieren und so weiter. Buston, einer der traditionellen Kalachakra Kommentatoren spricht vom Land Mohammeds als der Wohnstätte der „Dämonenhorden“. (2) Ein anderer „klassischer“ Interpret, Padmini, bezeichnet Adam, Henoch, Abraham als Dämonen, und die anderen (Jesus usw.) als Angehörige der Schlangenfamilien. Der Mahdi wird von ihm als Emanation Mohammeds vorgestellt. (3) Auch ein modernerer Kommentar bezeichnet den Militanten Messias Rudra Chakrin als „Töter“ der Mlecchas. (4)

 

Bemerkenswert ist, dass die  Kalachakra Prophezeiungen den apokalyptischen Krieg ebenfalls im krisengeschwängerten Mittleren Osten inszenieren. Im Vers I. 154 ist von „Bagdad“ und „Mekka“ die Rede, wo die Feinde der Buddhisten ein Imperium des Bösen aufbauen werden. Die direkte Attacke gegen das Königreich Shambhala soll jedoch via Indien geschehen, das von dem islamistischen Dämonen Krinmati besetzt ist. „Nach den Prophezeiungen des Kalachakra-Tantra“ – heißt es in einem modernen Kommentar – „gerät in einer kommenden Zeit während der Herrschaft des Weltkönigs das ganze Land südlich des Kabul Flusses [Sita] unter die Kontrolle des Mleccha Warlord Krinmati. Dieser Führer wird wie eine blutrünstige Bestie sein, der den Frieden der ganzen Welt bedroht. Ein großer Krieg wird im Mittleren Osten ausbrechen. Der Rex Mundi, der Weltenherrscher wird eine riesige Armee aus 90 Millionen Reitern, aus Vierhunderttausend Elefanten (Panzern?), aus Fünfhunderttausend fliegende Wägen (Flugzeuge?) und einer unzählbaren Menge an Infanteriesoldaten zusammenstellen. Diese Armee, geführt von einer Allianz aus 96 Nationen, wird der Bestie [Krinmati] und allen ihren Anhängern ein Ende bereiten. Danach wird die absolute Herrschaft des Rudra Chakrin über die Erde den Anfang des Goldenen Zeitalters kennzeichnen.“ (5)

 

Die Prophezeiung  einer buddhistisch-islamischen Endzeitschlacht hat historische Wurzeln. Als das Kalachakra Tantra im 10. Jh. n. Chr. verfasst wurde, waren die buddhistischen Kulturen Indiens und Zentralasiens von den islamischen Armeen schon überrannt. Der Islam beendete sie mit Gewalt in Baktrien, Afghanistan, Gandhara und Turkestan. Zerstört wurden auch die berühmten buddhistischen Universitäten von Nalanda, Vikramasila, Jagaddala und Odantapuri. Zu tausenden flüchteten die Mönche nach Nepal und Tibet.

 

Da die Muslime die Lehre des Buddha nicht zu den „Religionen des Buches“ rechneten und die Buddhisten zu den Götzenbetern zählten, standen diese nach einer Aussage des Korans vor der Alternative, entweder zu konvertieren oder getötet zu werden. (6) Das persische Wort but, das „Idol“ oder „Götze“ bedeutet, soll sich von „Buddha“ ableiten. So zeigt „der Ursprung des Wortes an, dass in der Vorstellung der Muslime der Götzendienst gleichgesetzt wird mit der Religion des Buddha.“ – schreibt der zum Buddhismus konvertierte Inder Babasaheb Ambedkar. (7) Seit dieser Zeit der Verfolgung sitzt das Misstrauen der Buddha-Anhänger gegenüber dem Islam tief. Historisch gesehen ist das Kalachakra-Tantra eine magisch inszenierte Revanche der Buddhisten für die erlittene Niederlage.

 

Einigkeit besteht bei allen Interpreten des Originaltextes darüber, dass als letzte Person aus der monotheistischen „Familie der Schlangen“ der Mahdi (Mathani) genannt wird. Dadurch ist die buddhistische Apokalyptik expressis verbis mit der islamischen verknüpft, eine Verbindung, die vom Verfasser des Kalachakra-Tantra wahrscheinlich beabsichtigt war. Der buddhistische Rudra Chakrin steht also dem islamischen „Mahdi“ am Ende der Tage gegenüber. Beide entfesseln einen grausamen Religionskrieg, nicht zuletzt deswegen, weil ein Teil der Anwohner Shambhalas abtrünnig geworden und zum Islam konvertiert ist: „Eure Söhne, Enkel und so weiter werden sich der Mleccha Religion zuwenden und werden in allen 96 Distrikten von Shambhala und darüber hinaus zu Lehrern der Mleccha Religion werden. Indem sie bi-simi-llah [i. e. „Im Namen Allahs“], Mantra der Mleccha-Gottheit aussprechen, werden sie Tiere Schlachten.“ – heißt es in einer traditionellen Textstelle. (8)

 

Die im Kalachakra Tantra prophezeite Armageddon-Schlacht zwischen Buddhisten und Muslimen widerspricht zutiefst dem pazifistischen und ökumenischen Anspruch, mit dem der XIV. Dalai Lama das Ritual im Westen aufführt. Als Ausweg aus diesem offenkundigen Widerspruch versucht der Kalachakra Experte Alexander Berzin –  ganz im Sinne des Zeitgeistes – einen „islamistischen Terrorismus“ und nicht den Islam insgesamt als den Gegenspieler des Shambhala Königs Rudra Chakrin herauszuarbeiten. Er behauptet, dass der im Text erwähnte Mahdi der Militante Messias einer radikalen schiitischen Minderheit (der Ismaeliten oder der sogenannten Siebener Schia) sei. (9) Das ergebe sich aus der Geschichte, denn in der Zeit, als das Kalachakra Tantra verfasst wurde, hätten die Ismaeliten gegen die sunnitischen Abbasiden Herrscher in Bagdad  rebelliert: „Diese Terroristen folgten einer Religion, die sie als Islam bezeichneten, die aber in Wirklichkeit ein Kult war, der die reinen Lehren des Korans mit vielen anderen Doktrinen, einschließlich derjenigen der Manichäer, eine andere Religion aus dieser Zeit, verfälschte. [...] Nach ihrer Niederlage emigrierten viele von ihnen in das heutige Nord und Zentral-Afghanistan ...“ – meint Berzin. (10) Er behauptet auch, dass heute noch Schiiten gebe, die umgekehrt den Endzeitgeneral Rudra Chakrin als den islamischen Anti-Christen, als den Dajjal, ansehen würden: „Einige schiitische Gruppen scheinen sich dessen bewusst gewesen sein, dass der Kalki König Rudra Chakrin von Shambhala den Mahdi besiegen wird und sie gingen in Offensive. In späteren Jahrhunderten entstand, zum Beispiel in Baltistan (Nordpakistan), der Glaube, dass der buddhistische Kalki Rudra Chakrin der Betrüger Messias Dajjal sei.“ (11)

 

Nach Alexander Berzins Recherchen soll die Region des vorislamischen Kabul in Afghanistan ein hohes Kult-Zentrum des Kalachakra-Tantra gewesen sein. Später hätten dort Buddhisten und Muslime friedlich nebeneinander ihre Religionen ausgeübt. Beweise, die Berzin hierzu anführt wirken jedoch nicht überzeugend. Sicher ist dagegen, dass Kaschmir eine Schlüsselrolle in der Geschichte des Kalachakra-Tantra eingenommen hat. Hier gab im 10. Jh. n. Chr. monastische Zentren wo der Kult gelehrt und ausgeübt wurde und von dort aus soll er im Jahre 1027 nach Tibet gelangt sein. (12)

 

Die Taliban böten sich als Bezugsgruppe für die islamistischen Feinde von Shambhala an, insbesondere da sie durch die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamyan ihre anti-buddhistische Grundeinstellung zum Ausdruck gebracht haben. Aber sie sind Sunniten, die Berzin in seinem Artikel explizit als Gegner ausschließt. Besser eignen würde sich hier noch die Person des radikalen Schiitenführers Muqtada al-Sadr. Er ist vertritt eine radikale schiitische Minderheit und spielt mit seiner Mahdi-Armee apokalyptisches Welttheater. Tatsächlich wird  auf einer Website ein Bezug zwischen al-Sadr und den Kalachakra-Prophezeiungen hergestellt. (13) Auf einer anderen Seite werden die beiden vermutlichen wahhabitischen Drahtzieher hinter den Kindermorden von Beslan,  Shamil Basayev und Ibn-ul-Khattab mit den Mlecchas des Kalachakra-Tantra gelichgesetzt. (14) 

 

Dennoch ist Berzins „islamistische Terroristen-These“ ein kaum zu verbergender fadenscheiniger Versuch, den aggressiven Kalachakra-Tantra-Text in ein Anti-Terror-Pamphlet umzudeuten, was ursprünglich wohl kaum gemeint sein dürfte und was auch heute von den meisten Lamas nicht so verstanden wird. An keiner Stelle benennt die Tantra Prophezeiung die monotheistischen Religionen als ökumenische Partner und nirgendwo spricht sie über ein friedliches Zusammenleben von Kalachakra-Anhängern und islamischen Sufi-Orden im Afghanistan des 10. und 11. Jahrhunderts, speziell in Kabul, wie das Alexander Berzin behauptet. Mehrmals betont wird dagegen das Bündnis der militanten Buddhisten mit hinduistischen Gottheiten und indischen Heerführern, die Seite an Seite die Endschlacht gegen die Mlecchas (die Barbaren, bzw. Muslime, Einwohner Mekkas) führen.

 

Zudem wäre die Präsentation des Kalachakra-Tantra als ein reines „Ritual für den Weltfrieden“ selbst dann fragwürdig, wenn der Shambhala König, wie der Text bezeugt, mit extremer „Grausamkeit“ gegen islamistische Terroristen vorgehen würde. Immerhin lehrte der historische Buddha einen absoluten Pazifismus. Auf die Beschönigungen, die mit dem Kalachakra-Tantra-Ritual von Seiten der Dalai Lama Anhänger vorgenommen werden, fallen westliche Berichterstatter in allgemeinen herein. Aber es gibt Ausnahmen davon. Schon 1986 hatte der deutsche Journalist und Schriftsteller Tilman Spengler in der Zeitschrift GEO anlässlich einer Kalachakra-Einweihung Bedenken gegenüber der falschen Friedenspropaganda angemeldet: „Dabei hat der Ursprung des Kalachakra zunächst wenig mit Frieden zu tun.“ – schrieb Spengler – „Kalachakra bedeutet 'Rad der Zeit', und so heißt auch ein machtvoller Gott der Buddhisten, dem es um die Überwindung negativer Kräfte und die Errichtung des mythischen Reiches Chambhala [Shambhala] ging – wozu allerdings auch die Vertreibung der Muslime, der Erzfeinde der Buddhisten, gehörte.“ (15)

 

Auch wenn der Shambhala Krieg erst in drei oder vierhundert Jahren stattfinden soll (das Christen- und das Judentum sind dann schon von der historischen Bühne verschwunden), wirft er jetzt schon seine Schatten voraus. So glaubt der dänische Lama Ole Nydahl, spiritueller Führer der Diamantenweg-Sekte, dass „die in den ‚Rad der Zeit Tantras’ vorausgesagten Auseinandersetzungen bereits laufen, was sich nüchterne Beobachter von politisch-religiösen Strömungen weltweit inzwischen gut vorstellen können.“ (16) Er spricht von einem Krieg zwischen der „nördlichen Hemisphäre“ mit dem Islam. (17) Auch Robert Thurman, Leiter des Tibet House in New York, sah im Irak-Krieg einen Vorboten der buddhistischen Apokalypse: „Und wenn die Hindus ihre Vision des Kalki, der zehnte Avatar von Lord Vishnu, dessen Erscheinen das Ende der Welt bringt, oder wenn die Buddhisten ihre Vision vom berühmten Krieg von Shambhala haben, so mögen sie diese Art der Situation vorausgesehen haben. Viele Welttraditionen haben apokalyptische Visionen schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden, und es mag wohl die aktuelle Situation unseres Planeten sein, die einige wirklich visionäre Menschen voraussahen.“ (18)

 

Als Schutz gegen die islamischen Invasoren wurde von Ole Nydahl und dem Lama Tsechu Rinpoche am 21. Oktober 1994 ein der Kalachakra-Gottheit geweihter Stupa (ein Sakralbau) in Spanien errichtet: „Während der Initiation“ – so Nydahl – „füllte ich den Stupa mit meinen stärksten Wünschen auf, dass sie die Freiheit in Europa insbesondere die Freiheit unserer Frauen schützen möge. Karma Long ist an der Südküste des Mittelmeeres gelagert, direkt in Front einer überbevölkerten islamischen Welt, die in Opposition zu solchen Freiheiten steht.“ (19)

 

Aktuelle Kämpfe zwischen Muslimen und Buddhisten

„Im Westen verbindet man mit Buddhismus Friede, Mitleid, Weisheit und ökumenische Brüderlichkeit.“ – schreibt der italienische Journalist Sandro Magister im L’Expresso - „In beinahe allen Ländern Asiens, in denen der Buddhismus die Mehrheit darstellt, gibt es religiöse Verfolgungen.“ (20) Führen Buddha und Allah, wie es im Kalachakra-Tantra schon vorausgesagt wurde, schon Krieg miteinander?

 

Zwei Ereignisse haben die Taliban dazu motiviert, die Buddha Statuen von Bamyan in die Luft zu sprengen. Einmal die Rache für die Niederlage in Kargil, wo die islamische Armee mithilfe der tibetisch-buddhistischen Ladakh-Scouts zurückgedrängt wurde, und zweitens die Rache für die Zerstörung der Babri Masjid Moschee in Ayodhya durch indische Fundamentalisten im Jahre 1992. (21) Umgekehrt fordern seither Buddhisten, die in Sri Lanka, Birma, Thailand, Nepal und anderen asiatischen Ländern mit Muslimen in blutige Konflikte geraten sind, „Vergeltung für Bamyan“.

 

Ein Brennpunkt buddhistischer Gewalt ist schon seit Jahren Sri Lanka. Cirka 70 Prozent der Einwohner sind Buddhisten, einige davon vertreten fundamentalistische Positionen. 1959 wurde der Premierminister des Landes Solomo Bandaranaike von einem buddhistischen Mönch ermordet. Das Attentat war nicht die Tat eines einzelnen, sondern ein Komplott von den Mitgliedern einer Sangha (buddhistischen Gemeinschaft). Immer wieder sind es Mönche, die gegen die religiösen Minderheiten des Landes vorgehen. Eine Überschriftensammlung von kritischen Presseartikel annonciert das Ausmaß des buddhistischen Fundamentalismus, der heute auf der Insel herrscht: „Buddhistischer Chauvinismus“ – „Buddhistischer Terrorismus“ – „Buddhistischer Rassismus“ – „Sinhalesisch buddhistische Königreiche des Blutes“.

 

Gewaltsame Konflikte werden in Sri Lanka nicht nur mit den Tamilen ausgefochten, sondern auch mit Muslimen und Christen. 2002 griffen buddhistische Mönche zusammen mit Mitgliedern der chauvinistischen Sinhala Urumaya Partei (SU) islamische Gemeinden des Landes an. Die Polizei sah tatenlos zu, als Autos in Flammen aufgingen, Häuser niedergebrannt und Geschäfte angezündet wurden. In einer einzigen Region sollen von 500 muslimische Wohnungen 300 gewaltsam beschädigt worden sein. Ein Flugblatt der Mönche forderte: „Schreitet vorwärts, um die Geburt eines zweiten Afghanistan zu stoppen, um der Geburt von noch mehr bin Ladens zuvorzukommen, die unsere Buddhastatuen zerstören wollen.“ (22)

 

Image

 

Buddhistischen Attacken gelten insbesondere auch den Christen der Insel, die 8 Prozent der 19 Millionen zählenden Bevölkerung ausmachen. Ihnen wird vorgeworfen, die Nation der Sinhala Buddhisten durch Bekehrungen und durch die Korrumpierung ihrer politischen Führer zerstören wollen zerstören wollen: Außerdem sollen sie den charismatischen buddhistischen Mönch Soma Thera ermordet zu haben als sich dieser auf einer Vortragsreise in Moskau aufhielt. Thera agierte als Scharfmacher gegen die evangelikalen Missionare. Er war auf einem im ganzen Land verbreiteten Plakat zu sehen, wie er umgeben von Militäroffizieren gegen die „teuflische Verschwörung christlicher Mächte“ protestiert. (23) Die Geschichte von seiner Ermordung durch die Christen klingt absurd, aber sie hat dazu geführt, dass zahlreiche christliche Kirchen des Landes von den Buddhisten zerstört wurden. 

 

Fundamentalistisch eingestellte Mönche streben in Sri Lanka einen direkten Einfluss auf die Staatspolitik an. Ihr Fernziel ist die Errichtung eines sakralen buddhistischen Königreiches, einer „Buddhokratie“ (Dhamma Kingdom oder Dhamma Rajya), wie es sie schon vor Jahrhunderten gegeben hat. Der Legende nach besuchte der historische Buddha das Land dreimal. Das reicht offensichtlich für eine große Zahl von Gläubigen hin, sich als „Buddhas auserwähltes Volk“ und Sri Lanka als terra sancta, als heiliges Land des Buddhismus, zu deklarieren: „Rom ist den Katholiken heilig, so wie Jerusalem den Juden und Mekka den Muslimen. Das winzige Land im indischen Ozean [...] wo die Sinhalesen seit über 25 Jahrhunderten leben [...] ist das geheiligte Land der Sinhala Buddhisten.“ – schreibt ein Sinhalese, um gegen die Einrichtung einer halbautonomen Tamilenprovinz im Norden der Insel zu protestieren. (24)

 

2004 bewarben sich buddhistische Mönche für die Parlamentswahlen. Alutgama Dammananda Thera, Abt des Malwatte Kapitels, findet das sehr in Ordnung: „Da gibt es Beispiele aus der Geschichte, die zeigen, wie sich Mönche ganz vorne an die Spitze gestellt haben, um das Land zu regieren. Anstelle sie zu kritisieren, sollten wir diesen Mönchen die Hand reichen, um mit ihnen ein Dhamma Königreich zu errichten.“ (25) Ven. Galagama Dhammarasini, ein gemäßigter Mönch, dagegen kommentiert das politische Engagement seiner Glaubensbrüder mit den folgenden Worten: „Wenn sie gewählt werden, dann besteht tatsächlich die Gefahr, dass unser Land eine andere Version des Irans wird.“ (26)

 

Auch in verschiedenen Städten Myanmars (Birma), das seit 1962 von einer Militär Junta regiert wird, attackieren radikalisierte buddhistische Mönche Minderheiten islamischen Glaubens mit Unterstützung der Armee. „Die Muslime sind für fast alle Verbrechen in Myanmar verantwortlich: Opium, Diebstahl Raub. Sie wollen den Buddhastatuen die Köpfe abschlagen, so wie sie es in Afghanistan getan haben.“ – erklärte Win Rathu, ein hochrangiger buddhistischer Kleriker, dem seine führende Rolle in der anti-Muslim Bewegung den Namen „der kämpfende Mönch“ eingebracht hat. (27)

 

 

In der Stadt Taungoo (Birma) forderten buddhistische Mönche als Rache für die Sprengung der Buddha-Statuen in Bamyan die Zerstörung der alten Hantha Moschee. 2001 kam es zu blutigen Zusammenstössen, bei denen neun Muslime einschließlich drei Kinder getötet wurden. (28) Im gleichen Jahr brachen in der Stadt Sittwe Straßenschlachten zwischen buddhistischen Mönchen, die mit „Messern, Stöcken, Schwertern und Gewehren“ bewaffnet waren und den einheimischen Muslimen auf. Diese wurden vom lokalen Imam durch Lautsprecher zum Djihad angefeuert, um Frauen und Kinder zu schützen. Es kam zu Verwüstungen von zahlreichen Moscheen. Die Buddhisten brannten Wohnhäuser und Geschäftslokale von Muslimen wieder, während Polizei und Feuerwehr zuerst tatenlos zuschauten bevor sie eingriffen. Als sich die Muslime dann offiziell beschwerten, sagte ihnen ein Regierungsbeamter: „In Afghanistan haben die Taliban unseren Lord Buddha zerstört, deswegen zerstören wie hier eure Moscheen.“ (29) 

 

Auch Christen werden in Myanmar verfolgt. Der Staat konfiszierte katholische Schulen wurden, Christen dürfen keine öffentlichen Ämter ausüben, Kreuze wurden in einigen Regionen durch Pagoden ersetzt, Christen wurden zur Zwangsarbeit für die Armee eingezogen. Der Verkauf der Bibel ist verboten. Christliche Kinder sollen zur Ausbildung in buddhistischen Klöstern rekrutiert worden sein. Viele Christen haben das Land verlassen und leben in Flüchtlingslagern in Thailand und Indien. (30)

 

In Süd-Thailand steht einer radikalisierten muslimischen Minderheit die buddhistische Armee des Königs gegenüber. Bevorzugte Angriffsziele islamistischer Djihadisten sind buddhistische Mönche, von denen schon einige niedergeschossen oder niedergestochen wurden. Im April 2004 kam es zu dem bisher größten Zusammenstoss. Über Hundert muslimische Aufständische fanden den Tod. Die Liquidierung von 32 spärlich bewaffneten Muslimen in der historischen Krue Se Moschee machte internationale Beobachter auf die exzessive Gewalt und Brutalität aufmerksam, mit der das thailändische Militär in diesem religiösen Konflikt vorgeht. (31)

 

In Kambodscha griffen im Juli 2003 ca. 100 Buddhisten während der Sonntagsmesse eine Kirche in Kok Pring an, weil sie die Christen für die seit drei Jahren andauernde Dürre verantwortlich machten. Verfolgt werden dort auch die so genannten Montagnard Christen, die aus Vietnam über die Grenze fliehen und von den kambodschanischen Behören aufgefangen und zurückgeschickt werden. In Vietnam warten auf sie drastische Unterdrückungsmaßnahmen. Ebenfalls gibt es in Buthan und Laos eine buddhistische Repression gegen Christen und Muslime. (32) Auf die muslimisch-buddhistischen Konflikte in den indischen Grenzgebieten sind wir schon eingegangen.

 

Diese Gewaltszenarien zwischen Buddhisten und Anhängern des Monotheismus mögen angesichts der Ereignisse im Mittleren Osten als peripher erscheinen. Doch auch sie tragen „apokalyptische Keime“ in sich, die sich zu einer extremen Radikalität auswachsen können. Tatsächlich hat sich eine aus dem tibetischen Buddhismus inspirierte Apokalyptik schon in einem Fall Zugang zur politischen Wirklichkeit verschafft. Sie hat sogar die bisher extremste Ideologie des apokalyptischen Terrorismus hervorgebracht, der (käme er zur Ausführung) die Dimensionen des religiösen Terrorismus bei weitem überschreiten würde.  Wir sprechen von dem Fall Shoko Asahara, den wir am Ende unserer Serie darstellen.

 

 

© Victor und Victoria Trimondi

 


In Burma hat der Krieg Buddha gegen Allah eine Eskalation erreicht, die einen Genozid an Muslimen durch Buddhisten befürchten lassen. In diesem Religionskonflikt wird mit offenen Karten gespielt. Die beiden Ur-Gegner sind direkt genannt und durch eine Zahlenmystik zum Ausdruck gebracht. Für Allah steht die Zahl „788“ und für Buddha die Zahl „969“. Auch wenn der XIV. Dalai Lama die Gewalt in Burma verurteilt hat, so sollten die Ereignisse auch im Kontext mit dem im Kalachakra-Tantra prophezeiten Endzeitkrieg zwischen Buddha und Allah reflektiert werden. 

 

Österreichische Presseagentur vom 29. 05. 2013 (http://religion.orf.at/stories/2586428/ )

 

„Hitler Burmas“ hetzt gegen Muslime

 

Inmitten der anhaltenden religiösen Unruhen in Burma macht eine buddhistische Extremistengruppe namens „969“ auf sich aufmerksam. Ihr Anführer wird aufgrund seiner Hetze gegen Muslime „Hitler Burmas“ genannt.

 

Während blutige Unruhen zwischen Muslimen und Buddhisten Burma (Myanmar) erschüttern, schürt die buddhistische Extremistengruppe „969“ den Hass. Ihr Anführer ist ein Mönch, der wegen seiner Hetze „Hitler Burmas“ genannt wird. Ashin Wirathu (45) hat im Kloster Maseyein in Mandalay Gleichgesinnte um sich versammelt, die durch Burma ziehen und Hass gegen Muslime predigen.

 

Ashin Wirathu auf einer Presskonferenz

 

Derzeit sind sie fast überall in Burma zu sehen, an Schaufensterscheiben, in Taxis, an Hauswänden: Aufkleber mit buddhistischen Symbolen und der geheimnisvollen Ziffernfolge „969“. Auf den ersten Blick wirken sie harmlos, schreibt „Spiegel Online“, aber die Muslime in Burma würden durch die wachsende Flut der gelben Sticker in Angst und Schrecken versetzt.

 

Ziel: Burma ohne Muslime

Auf den Aufklebern ist zwar ein aus Lehre und Leben Buddhas entlehntes friedliches Symbol (Ashoka-Löwen, Rad- und Lotussymbol) zu sehen, es ist aber zugleich Markenzeichen der „gefährlichsten und am schnellsten wachsenden ‚buddhistischen‘ Neonazi-Bewegung in Burma“, so Menschenrechtsaktivist Maung Zarni. Ziel der radikalen rassistischen Gruppe „969“ ist es, Burma zur muslimfreien Zone zu machen.

 

Wirthu schüre gezielt Hass, Wut, Neid und Angst, berichtet „Spiegel Online“: „Wenn du in muslimischen Geschäften einkaufst, bleibt dein Geld nicht dort. Es wird benutzt, um deine Rasse und deine Religion zu zerstören.“ Die Muslime, so hetzt er, „sind verantwortlich für fast alle Verbrechen in Myanmar: Opium, Diebstahl, Vergewaltigungen“.

 

Doch es bleibt nicht nur bei Worten. Menschenrechtsaktivist Maung Zarni ist fest überzeugt: „Wirathu und seine ‚969‘ sind definitiv auch in die jüngsten gewalttätigen Ausschreitungen gegen Muslime verwickelt.“ Buddhisten und Muslime lieferten sich in den vergangenen Wochen blutige Auseinandersetzungen. Dutzende Menschen wurden getötet, viele weitere verletzt. Moscheen wurden in Brand gesetzt, Wohnviertel zerstört.

 

Aussagekräftige Zahlen

Die von der Gruppe als Symbol verwendete Zahl 969 hat ihre Ursprünge in einem Buch, das U Kyaw Lwin, ein Beamter des Religionsministeriums des Militärregimes, in den 1990er-Jahren verfasst hat. In Südostasien, wo der Glaube an die Macht der Zahlen stark verankert ist, wird die Anrufung Allahs im Koran („bismillah-ir-rahman-ir-rahim“) der Zahl 786 zugeordnet.

 

Die Anhänger der 969-Bewegung sehen ihre Zahl als kosmologischen Gegensatz zu 786, die sie als Zeichen für die Absicht der Muslime sehen, im 21. Jahrhundert Burma zu erobern (7+8+6=21). 969 hingegen repräsentierte die „drei Juwelen“: Die neun Attribute des Buddhas, die sechs Attibute seiner Lehren und die neun Attribute des Sangha, der Mönchsregeln, wie das Magazin „The Atlantic“ schreibt.

 

Weitere Links:

Blutige Unruhen: Buddhisten-Mönch terrorisiert Burmas Muslime

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,894877,00.html

 

969: The Strange Numerological Basis for Burma’s Religious violence

http://www.theatlantic.com/international/archive/969-the-strange-numerological-basis-for-burmas-religious-violence/274816/

 

Burma’s Buddhist Pogroms

http://www.trimondi.de/EN/Burma.htm


Monk Wirathu’s 969 quotes the

Dalai Lama’s Kalachakra

 

A group of American Buddhists has launched an English-language website promoting the 969 movement of the Terror-Monk Wirathu in response to the negative western media surrounding the ultra-nationalist Buddhist campaign in Burma. (See Time article: Buddhist Terror) On this Website the violence against Muslims is justified through the Kalachakara-Tantra and the Shambhalah Prophecy and quotes parts of it to explain the position of their violence. Here a part of the text, cited to support the 969 movement, which mentioned also the Dalai Lama:

“The Kalachakra is a Tibetan Buddhist doctrine on the cycles of time. In addition to being a text, meditation practice, and initiation ritual, Kalachakra is a prophecy for the victory of the Buddhist religion in a war with Islam.

Beginning in 712AD and continuing through 1030AD, India was subject to massive annual invasions from Muslims who eventually conquered and destroyed much of the cultural heritage of India. In a final desperate act to annihilate Buddhism, in 1193, Nalanda University which was home to the greatest center of learnings in the East was destroyed, with thousands of monks beheaded. The destruction of the temples, monasteries, centres of learning at Nalanda and northern India to be responsible for the demise of ancient Indian scientific thought in mathematics, astronomy, alchemy, and anatomy. Much of what modern scholarship of Buddhist studies puzzles over today was contained in the manuscripts and minds of those who were lost during this calamity. However as the Kalachakra Tantra shows, the war between Dhamma and Islam is not over, nor is it. The prophecy includes detailed descriptions of the future invaders as well as suggested ways for the Buddhist teachings to survive these onslaughts.

The Dalai Lama has stated that the public exposition of this tantra is necessary in the current degenerate age. The initiation may be received simply as a blessing for the majority of those attending, however, many of the more qualified attendees do take the commitments and subsequently engage in the practice.”

 

Herre clearly the Kalachakra is identified as a text about Buddhism versus Islam. Ex-Tibetan Buddhist Chris Chandler makes the following comment: “969′s monk/leader Wirathu and his Burmese death squad, where Muslims are being persecuted and macheted to death in the name of this Theravadin Buddhism of ‘compassion and  ’peace’  is also influenced by the Dalai Lama’s Kalachakra prophecy, and its views on ‘liberation’, Quotes by the Dalai Lama and the on Kalachakra prophecies were on  Wirathu’s  website,  but since taken down.“

 

Sources:

Monk Wirathu’s 969 quotes the Dalai Lama’s Kalachakra – in:

http://zenpundit.com/?p=29028

American Buddhists Promote 969 Movement With Website – in: http://www.irrawaddy.org/latest-news/american-buddhists-promote-969-movement-with-website.html

Lifton’s Thought Control Criteria and the Cult of Tibetan ‘Buddhism’ – in: http://www.extibetanbuddhist.com/

 


Gesamtübersicht

 

Nächstes Kapitel (4)

Gewalt, Töten und gerechte Kriege im Buddhismus

 

Vorangegangenes Kapitel (2)

Der Armageddon-Krieg des Kalachakra-Tantra

 

Die englische Version des Buches “Der Schatten des Dalai Lama“ finden Sie unter:

The Shadow of the Dalai Lama – Sexuality, Magic and Politics in Tibetan Buddhism  


Empfehlung abschicken

 


Die Verlinkungen in den Fußnoten wurden das letzte mal 2006 überprüft:

 

 (1) „Adam, Noah, Abraham, and five others – Moses, Jesus, the White-Clad One, Muhammad, and Mahdi – with tamas, are in the asura-naga caste. The eighth will be the blinded one. The seventh will manifestly come to the city of Baghdad in the land of Mecca, (the place) in this world where a portion of the asura (caste) will have the form of the powerful, merciless mlecchas.” (Shri Kalachakra I:154) Englische Übersetzung von Alexander Berzin: „The Kalachakra Presentation of the Prophets of the Non-Indic Invaders (abridged analysis)” – September 2002 – in www.berzinarchives.com ; Newmans englische Übersetzung lautet: „Adam, Enoch, and Abraham; there are also five others endowed with tamas in the family of demonic snakes: Moses, Jesus, the White–Clad One, Muhammad, and Mathani, who is the eighth, he will belong to the darkness. The seventh will clearly be born in the city of Baghdad in the land of Mecca, where the mighty, merciless idol of the barbarians, the demonic incarnation, lives in the world.” Newman übersetzt asura-naga Kaste mit „Familie der dämonischen Schlangen“

(2) John Ronald Newman - The outer wheel of time: Vajrayana buddhist cosmology in the Kalacakra Tantra - Madison 1987, 597

(3) John Ronald Newman - The outer wheel of time: Vajrayana buddhist cosmology in the Kalacakra Tantra - Madison 1987, 595

(4) Biswanath Banerjee - Über das Lokadhatu Patala - I. Kapitel des Laghu-Kalacakra-Tantra-Raja - München 1959, 52

(5) „Manjusrimitra incarnation of divine wisdom“ – in: www.dharmafellowship.org/majusrimitra.htm

(6) Alexander Berzin erwähnt ohne Quellenangabe auch Ausnahmen hiervon.

(7) Koenraad Elst – „Who is a Hindu? – Hindu Revivalist Views of Animism, Buddhism, Sikhism and other offshoots of Hinduism – Kapitel 10 - Are Buddhists Hindus?” – in: http://voi.org/books/wiah/ch10.htm

(8) Der Text wird ohne nähere Quellenangabe zitiert in: „Manjusrimitra incarnation of divine wisdom“ – in: www.dharmafellowship.org/majusrimitra.htm

(9) The Berzin Archives – „The Kalachakra Presentation of the Prophets of the Non-Indic Invaders” – in: www.berzinarchives.com/kalachakra/kc_pres_prophets_islam_abridged.html  Berzin Konstruiert eine Kooperation Afghanischer Kalachakra-Buddhisten mit den sunnitischen Abbasiden gegen die Schiitischen Fatimiden, die ihre Herrschaft „Unter dem Banner des Mahdi“ ausdehnen wollten.

(10) Alexander Berzin – „Taking the Kalachakra Initiation – Teil II – 3 External Kalachakra – in http://berzinarchives.com/e-books/kalachakra_initiation/kalachakra_initiation_3.html

(11) The Berzin Archives – „The Kalachakra Presentation of the Prophets of the Non-Indic Invaders” – in: www.berzinarchives.com/kalachakra/kc_pres_prophets_islam_abridged.html

(12) Alexander Berzin – „Holy Wars in Buddhism and Islam: The Myth of Shambhala“ – in: www.berzinarcives.com/holy_war_long.html

(13) “WW III? WWBD” in: http://urthshu.motime.com/1080770400

(14) „Hyper-Theism of the Wahhabis“ – in: www.angelfire.com/vt/OskarResearch/wahabism.html

(15) GEO Heft Nr. 5, Mai 1986, 116

(16) Ursache & Wirkung  4/2002 – Nr. 42, 52

(17) www.geocities.com/cultwatch2002/idaho.html - Hier finden sich mehrere Links mit entsprechenden Zitatstellen und Querverweisen. Zahlreiche Beiträge zu Nydahl-Äußerungen, die als rassistisch eingestuft werden, unter: Newsgroups: de.soc.weltanschauung.buddhismus.

(18) „War and Peace & World Religions“ in: www.nyspirit.com/article24.html

(19) Siehe: www.diamondway.org/bt/unusual.htm

(20) “Christenverfolgung in buddhistischen Ländern auf der Tagesordnung” – in: www.kath.net/detail.php?id=8188

(21) Amberish K. Diwanji – „Will destroying the Bamiyan Buddha recreate the Babri Masjid?” – in: www.rediff.com/news/2001/mar/12akd.htm 

(22) K. Ratnayake - „Sinhala extremists stir up anti-Muslim violence in Shri Lankan capital”  - www.wsws.org/articles/2002/nov2002/sri-n12.shtml

(23) Postmortem of xenophobia – in: www.tamilnet.com/print.html?artid=10812&catid=13

(24) Tessa Bartholomeusz – In Defense od Dharma: Just-War Ideology in Buddhist Sri Lanka” – in: http://jbe.gold.ac.uk/6/bartho991.htm  

(25) “JHU monks want to rebuild Dhamma Kingdom” – 03.04.04 – in: www.dailymirror.lk/2004/03/03/front/1.asp

(26) BBC News – Frances Harrison – „Buddhist monks’ election bid” – in: http://news.bbc.co.uk/2/low/south_asia/3523125.stm 

(27) Cem Ozturk - „Myanmar’s Muslim sideshow“ – www.geocities.com/WestHollywood/Park/6443/Burma/sideshow.html

(28) Human rights watch – „Crackdown on Burmese Muslims – Taungoo Violence – May 2001” – in: http://hrw.org/backgrounder/asia/burma-bck4.htm

(29) Crackdown on Burmese Muslims – Human Rights Watch Briefing Paper – Juli 2002 – in: http://hrw.org/backgrounder/asia/burma-bck7.htm  

(30) Sandro Magister - “Christian persecuted in Asia. And even the Buddhists are on the Enemy’s Side” – in: http://213.92.16.98/ESW_articolo/0,2393,42205,00.html

(31) „Thai violence rages on as PM visits South” – in: International – The News – Internet Edition vom 08.4.04  (http://jang.com.pk/thenews/may2004-daily/08-05-2004/world/w1.htm )

(32) Sandro Magister - “Christian persecuted in Asia. And even the Buddhists are on the Enemy’s Side” – in: http://213.92.16.98/ESW_articolo/0,2393,42205,00.html
Empfehlung abschicken

 Empfehlung abschicken

© Victor & Victoria Trimondi